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Stolpen Sächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge

800 Jahre Stolpen - Die Basaltmetropole feiert!

Festwoche vom 1. bis 10. Juni 2018

Höhepunkte:

Stadtwette am 2. Juni
/ 13 Uhr bis 15.30 Uhr: / Marktplatz Stolpen

Wetten, dass am 2. Juni 800 kostümierte Menschen auf dem Stolpener Marktplatz gemeinsam Geburtstag feiern?
Das kleine Städtchen Stolpen wettet gegen keine geringere als die Landeshaupt- und Residenzstadt Dresden, die vor Ort durch Oberbürgermeister Dirk Hilbert vertreten wird! Hier kämpft David gegen Goliath, könnte man meinen!

Historischer Festumzug am 10. Juni / ab 13 Uhr Innenstadt Stolpen

40 Bilder mit etwa 1000 Mitwirkenden lassen 8 Jahrhunderte Stolpener Geschichte, von der Besiedelung bis in die jüngste Vergangenheit, Revue passieren. Eine große Auswahl von wichtigen Zeitepochen wird näher betrachtet.

Ein Fest von uns – für uns! Und unsere Gäste! Unter diesem Motto steht das Jubiläum Stolpen800.Mit mehr als 100 Veranstaltungen unterschiedlichster Couleur und verteilt auf das gesamte Jahr 2018 wird das Großereignis gebührend begangen. „Das Jubiläum Stolpen800 soll im Herzen der Stolpener einen festen Platz finden, der mit guten Gefühlen wie Freude, Optimismus und Stolz verbunden ist. Natürlich freuen wir uns aber auch über viele Gäste!“, sagt Bürgermeister Uwe Steglich.

Nun steht die Festwoche an. Höhepunkte sind dabei u. a. die Sonderausstellung zu den Anfängen der Stolpener Geschichte „Stolpen – Der Anbeginn“ (03. Juni bis 12. August / Burg Stolpen – Kornkammer) und der große historische Festumzug (10. Juni, 13 Uhr, Stolpener Innenstadt).

Die Stolpener verstehen sich aufs Feiern! Heiter bis deftig geht es zu! Die Stadtwette zum Jubiläum – das kleine Städtchen Stolpen wettet gegen keine geringere als die Landeshaupt- und Residenzstadt Dresden, verspricht ein großer Spaß zu werden!

Die Anfänge Stolpens liegen im Dunkel der Geschichte. Schon den slawischen Völkern, die ab dem 6. Jahrhundert in diese Region einwanderten, blieb der markante Basaltberg nicht verborgen. „Stolpen“ ist ein slawisches Lehnwort und bedeutet so viel wie „Säule“. Womit der auffällig regelmäßige Säulenbasalt von Stolpen gemeint war. Doch siedelten die Slawen vorerst hier nicht und sie haben auch keine entsprechenden Schriftstücke hinterlassen. Zumindest konnten die Archäologen bisher keine Siedlungsspuren entdecken. Erst mit der sprichwörtlichen deutschen Gründlichkeit kamen auch die Kanzleischreiber. Ab dem frühen 13. Jahrhundert kolonisierten die Bischöfe von Meißen das Stolpener Land, um als Reichsfürsten eine Herrschaft aufzurichten. Bischof Bruno II. kaufte von einem Slawen Moyko diesen Flecken, übernahm eine erste Burganlage und machte sie zum Mittelpunkt einer lokalen Herrschaft. Das soll im Jahre 1218 gewesen sein – behauptete jedenfalls ein Gelehrter, der 350 Jahre später eine Chronik verfasste. Der Kaufvertrag ging über die Jahrhunderte verloren. Doch hatte sich der Bischof Geld leihen müssen. Und diese Transaktionen erforderten neuerlich Dokumente, die zumindest teilweise erhalten geblieben sind. So kann man heute hieb- und stichfest nachweisen, dass 1222 die Örtlichkeit Stolpen erstmals urkundlich erwähnt und 1227 die Burg Stolpen erstmals schriftlich genannt ist. Die Stolpener jedoch mochten mit ihrer 800-Jahr-Feier nicht noch weitere vier Jahre warten und stellten sich in die Tradition ihrer Vorfahren, die ihre Jubiläumsfeste schon immer auf 1218 bezogen haben.

http://www.stolpen800.de/veranstaltungen/

 

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Burgstadt Stolpen - Sächsische Schweiz